ÜBER DIE NOTWENDIGKEIT, DASS EIN SEE VERSCHWINDET
von Anna Neata |
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
In der malerischen Gemeinde Seeblick in Österreich wirkt auf den ersten
Blick alles perfekt: Der See am Berg lädt zum Verweilen ein und zieht
damit jedes Jahr viele Tourist*innen an, die den kleinen Ort am See
besuchen. So auch Herr und Frau F., die dort wieder einmal Urlaub
machen und sich freuen, ihren Gastgeber Edi und seine junge Mitarbeiterin
Else wiederzusehen. Ava, eine Journalistin aus der Stadt, ist gekommen,
um einen Bericht über den See zu verfassen. Bei ihren Recherchen lernt
sie Else, die von einem anderen Leben träumt, immer besser kennen. Das
gefällt vor allem Edi nicht. Derweil spielen die Kinder von Seeblick
ein geheimnisvolles Spiel und scheinen mehr zu wissen als die
Erwachsenen, die mit den anstehenden Wahlen beschäftigt sind,
ohne wirklich darüber zu reden.
Währenddessen sinkt der Wasserpegel des Sees immer weiter, sodass
die meteorologischen Phänomene bald überregionale Aufmerksamkeit
erregen und sogar der Bundeskanzler anreist, um zu erklären, dass
der Klimawandel nicht die Lösung des Problems sei. Doch am Grunde
des Sees liegt ein anderes, gesellschaftlich gravierendes Problem:
Es werden mehrere Frauenleichen gefunden – und Else verschwindet.
Premiere: 17. April 2026 Staatstheater Wiesbaden
Regie: Theresa Thomasberger
Ausstattung: Anna Bergemann
Sound: Oskar Mayböck
Licht: Benjamin Leber
Dramaturgie: Cosma Corona Hahne
Regieassistenz: Paul Alsmann
Kostümassistenz & Künstlerische Mitarbeit: Des Bejleri
Mit: Trang Dông, Evelyn M. Faber, Jonas Grundner-Culemann,
Süheyla Ünlü, Martin Plass, Klara Wördemann & Ida, Vicky,
Romy, Pauline, Louis & Tommy